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Mesut Özil verkündet Rücktritt aus der Nationalmannschaft und verteidigt das Foto mit Erdogan von Heinz Hammer   1 year ago

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Mesut Özil hat seinen Abschied aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft verkündet.

Der 29 Jahre alte Weltmeister zog in seiner Erklärung am Sonntag (22.07.2018) via Twitter damit die Konsequenzen aus der öffentlichen Kritik und den Attacken wegen seiner Fotos mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan vor der WM.
"Fühle mich ungewollt"

"Mit schwerem Herzen und nach langer Überlegung werde ich wegen der jüngsten Ereignisse nicht mehr für Deutschland auf internationaler Ebene spielen, so lange ich dieses Gefühl von Rassismus und Respektlosigkeit verspüre", schrieb Özil. Er fühle sich vom Deutschen Fußball-Bund und vor allem dessen Präsident Reinhard Grindel schlecht behandelt. "Ich werde nicht länger als Sündenbock dienen für seine Inkompetenz und seine Unfähigkeit, seinen Job ordentlich zu erledigen", betonte Özil an die Adresse von Grindel. "Ich fühle mich ungewollt und denke, dass das, was ich seit meinem Länderspiel-Debüt 2009 erreicht habe, vergessen ist."

"Ich bin Deutscher, wenn wir gewinnen, und ein Immigrant, wenn wir verlieren", beschrieb Özil seine Situation weiter und berichtete von Hass-Mails und Drohungen gegen seine Familie und ihn.

"Nicht von Bedeutung gewesen, wer Präsident war"

Auch das Foto mit Erdogan bereue er nicht: "Ein Foto mit Präsident Erdogan zu machen, hatte für mich nichts mit Politik oder Wahlen zu tun, es war aus Respekt vor dem höchsten Amt des Landes meiner Familie. Für mich ist es nicht von Bedeutung gewesen, wer Präsident war, es war von Bedeutung, dass es der Präsident war." Özil verwies auf seine türkischen Wurzeln. Sich nicht mit Erdogan zu treffen, hätte bedeutet, diese Wurzeln nicht zu respektieren, unabhängig davon, wer Präsident sei. Im Gespräch mit Erdogan sei es um Fußball gegangen, nicht um Politik.

63 Torbeteiligungen

Özil absolvierte 92 Länderspiele für die DFB-Elf, dabei erzielte der Mittelfeldmann des FC Arsenal 23 Tore und lieferte 40 Assists.
Sein letztes Spiel war das 0:2 gegen Südkorea im letzten Gruppenspiel der WM in Russland, durch das die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw erstmals in einer WM-Vorrunde ausgeschieden war.



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