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Die Utopie leben! - Der Anarchismus in Spanien Dokumentation Anarchie Internationale Deutsch von 0WAHRHEIT1   2 years ago

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KEIN STAAT – KEIN GESETZ – KEIN VATERLAND

Unser Verstand ist unser Gesetz! Wer keinen Verstand hat, braucht Gesetze oder Menschen mit Verstand.

Die Anarchie ist keine Theorie, sondern ein Zustand. Der Weg dahin nennt sich Anarchismus.

Emanzipatorische Anarchist*innen sind tolerant gegenüber Religionen, da wir die Weisheit nicht mit dem Löffel gefressen haben, sondern nach Weisheit streben, so wie wir auch den Weltfrieden und die Herrschaftslosigkeit anstreben, wo jeder Mensch selbstbestimmt und in Freiheit vernünftig im Einklang mit der Natur leben kann (leben und leben lassen).

Jeder Mensch ist nackt und im Geiste leer als anarchistisches Wesen irgendwo auf diese eigentlich wundervolle Welt gekommen, wo wir Liebe, Lehre und Geborgenheit brauchen, um später selbstständig und frei ohne eine über uns herrschende Autorität in Sinnlichkeit leben zu können.
Wir wurden in verschiedenen Herrschaftssystemen und in verschiedenen Klassen entweder zu einem beherrschten oder zu einem beherrschenden Menschen gemacht und von den Herrschenden von Geburt an mit einer nationalen Identität geprägt, sodass viele Menschen diese Ketten für natürliche Ketten halten, obwohl unser aller Identität, aus der reinen menschlichen Vernunft heraus, das Menschsein in einer Menschheit ist, die auch in geistigen Grenzen von religiösen und politischen Autoritäten voneinander separiert worden sind, um die egoistischen Interessen einzelner Autoritäten verwirklichen zu können.

Unser Schwert ist unser Verstand und wir verachten Rassismus, Antisemitismus, Faschismus, Hetze, Nationalismus, Sexismus, Libertarismus ([Ego]Kapitalismus) sowie jede autoritäre Doktrin, die uns und anderen aufgezwungen werden soll, indem behauptet wird, dass wir angeblich nicht selbstbestimmt leben könnten und angeblich niemals einen Weltfrieden erreichen werden, obwohl der Weltfrieden doch bei jedem Menschen selbst anfängt!

Wohlstand ist ein Zustand zur Anarchie, in dem jeder Mensch das gleiche Anrecht auf das gemeinschaftliche Wohl wie seine Nächsten hat, egal ob schlau, weniger schlau, behindert oder gesund, stark oder schwach. Jeder Mensch hat also das gleiche Anrecht auf die weltlich produzierten Güter beziehungsweise auf die vorhandene Infrastruktur, auch wenn die jeweiligen Güter nicht selbst erfunden oder produziert wurden. Freiheit, Wohlstand und Selbstverwirklichung für alle und nicht irgendwelches Geld, das einzelne Egoist*innen in der Hauptsache für sich selbst nutzen, ist unser Antrieb, dem Kosmos und damit uns selbst näher zu kommen.
Produzierte Güter, geförderte bzw. recycelte Rohstoffe oder Ländereien werden also weder verkauft noch aus Gründen der Habgier getauscht, sondern an jeden Menschen, der die jeweiligen Güter oder das jeweilige Land oder Wohnraum für sich benötigt, und dies, wenn nötig, im rationalen Dialog in der Gemeinschaft begründen kann, vernünftig aufgeteilt und geteilt, um sich selbst verwirklichen zu können.

Vernunft, Technologie (Forschung) und Aufklärung (Bildung) sind die drei Grundpfeiler im Anarchismus.

Arbeitszeit = Lebenszeit – bedarfsorientierte Erfindungen, die das Leben und die Arbeit erleichtern, in einer Gemeinschaft, wo jeder Mensch arbeiten kann und nicht arbeiten muss, da es kein Finanzwesen und also keine Lohnkosten, keine perfide Schrottindustrie oder überflüssige Dienstleistungsberufe und kein Militär mehr gibt. Jede Arbeit – egal ob körperlicher oder geistiger Art – und auch die Nichtarbeit haben für den Anarchismus den gleichen Wert, da wir Menschen sind, und da jeder Mensch wie ein Zahnrad zu einer Uhr ist und eine Uhr ohne das kleinste Zahnrad im kosmischen Uhrwerk nicht funktionieren wird.
Jeder gesunde Mensch möchte gerne etwas tun, also eine Beschäftigung haben, die ihm und anderen Menschen Sinn und Freude bereitet und nicht nur darauf abzielt, den Schein eines Sinns vorzutäuschen, um davon abzulenken, dass andere Menschen ihre naturgegebenen Stärken in der Hauptsache nur zu ihrem eigenen Vorteil in dem Wissen oder in der Ignoranz nutzen, dass andere diese Stärken nicht haben und sie diese wohl im Diesseits niemals haben werden.
Wir teilen unsere Stärken mit der Gemeinschaft, um diese zu einer gleich starken, prosperierenden Gemeinschaft werden zu lassen, wo auch der schwächste Mensch die gleiche Würde hat wie der stärkste Mensch.

Bildung: Jeder Mensch lernt, wenn mensch dafür bereit ist, hauptsächlich, was mensch selbst interessiert, und nicht das, was Menschen aufgezwungenermaßen zu interessieren hat beziehungsweise interessieren muss und also nur einzelne Menschen selbst interessiert, um dann in einer Klassengesellschaft für Interessen ausgebeutet zu werden, die nicht die Interessen des jeweiligen Menschen beziehungsweise des Anarchismus sind.

Originaltitel: Vivir la utopia!



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