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Angriff auf Bremer AfD-Politiker Frank Magnitz: Sonderkommission ermittelt von Heinz Hammer   9 months ago

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Angriff von Unbekannten
Bremens AfD-Chef schwer verletzt

Bremens AfD-Chef Magnitz ist am Montagabend von mehreren vermummten Tätern zusammengeschlagen und schwer verletzt worden. Politiker aller Parteien verurteilten den Angriff, der Staatsschutz ermittelt.

Mehrere Angreifer haben den Bremer AfD-Landesvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz attackiert und schwer verletzt. Die Tat habe sich nahe dem Theater am Goetheplatz in der Bremer Innenstadt ereignet, teilte die Polizei mit.

Magnitz war auf dem Rückweg vom Neujahrsempfang des "Weser-Kuriers", als ihm mehrere Personen auflauerten. Die Männer seien vermummt gewesen. "Mit einem Kantholz schlugen sie ihn bewusstlos und traten weiter gegen seinen Kopf, als er bereits am Boden lag", erklärte die Partei. Ein Bauarbeiter sei eingeschritten und habe den Angriff beendet.

Der polizeiliche Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft Bremen leiteten Ermittlungen ein. Aufgrund der Funktion des Geschädigten sei von einer politischen Motivation der Tat auszugehen. Zum Gesundheitszustand des Politikers oder zu Details zum Überfall wollte sich die Polizei zunächst nicht äußern.
"Ergebnis der Hetze"

Zahlreiche AfD-Politiker verurteilten den Angriff und wünschten Magnitz baldige Genesung. Die "feige lebensbedrohliche Gewalt" sei "Ergebnis der Hetze von Politikern und Medien gegen uns", erklärten die AfD-Fraktionschefs Alice Weidel und Alexander Gauland. Politiker aller Parteien sowie die Bundesregierung müssten "Gewalt gegen die AfD ohne Wenn und Aber missbilligen".

Außenminister Heiko Maas (SPD) schrieb bei Twitter: "Gewalt darf niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein - völlig egal, gegen wen oder was die Motive dafür sind." Wer ein solches Verbrechen verübe, müsse "konsequent bestraft werden". Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte ebenfalls bei Twitter: "Der brutale Angriff ist scharf zu verurteilen. Hoffentlich gelingt es der Polizei rasch, die Täter zu fassen."
"Keine Rechtfertigung"

Auch Politiker von Grünen und Linken zeigten sich empört über den Angriff auf Magnitz. Linke-Bundestagsfraktionschef Dietmar Bartsch erklärte, es gebe "keine Rechtfertigung für ein solches Verbrechen".

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir twitterte, er hoffe, dass der oder die Täter bald ermittelt und verurteilt werden: "Wer Hass mit Hass bekämpft, lässt am Ende immer den Hass gewinnen."

Explosion vor Parteibüro

Die AfD war bereits in der vergangenen Woche Ziel mehrerer Angriffe geworden. Vor einem Parteibüro im sächsischen Döbeln kam es am Donnerstag zu einer schweren Explosion. An dem Gebäude entstand ein erheblicher Schaden. Drei Männer wurden festgenommen. Inzwischen sind sie wieder auf freiem Fuß. Sie gelten aber weiterhin als tatverdächtig.

Am Wochenende wurden in Niedersachsen das Haus eines emsländischen AfD-Kreistagsabgeordneten beschmiert. In Berlin bewarfen Unbekannte ein Parteibüro in Berlin mit Farbbeuteln.



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