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Ein Leben lang vermisst - Adoption - "37 Grad" von MrChannel2014   6 years ago

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"37 Grad": Ein Leben lang vermisst - Adoption
Wer ist meine Mutter, wo ist mein Kind?
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Ingrid Z. hat ein Geheimnis. Dabei ist sie ein offener Mensch, war immer für andere da, hat sich nicht aus dem Leben zurückgezogen. Von ihrem "Geheimnis" hat sie bis vor Kurzem nur ihrer besten Freundin erzählt. Mit 82 Jahren hat die vitale Frau noch einen sehnlichen Wunsch: Nach über 50 Jahren möchte sie wissen, was aus ihrem Sohn geworden ist, den sie in Kanada gleich nach der Geburt zur Adoption freigegeben hatte.

Die beste Freundin startet eine Suche, und 57 Jahre später erfährt Ingrid Z., wo in Kanada ihr Sohn lebt und wie er heißt. Die alte Dame aus Dannenberg macht sich auf nach Toronto und trifft ihren Sohn Randell. "37 Grad" dokumentiert diese Begegnung ihres Lebens. Es beginnen Tage großer Gefühle zwischen Freude, Angst und Unsicherheit.
Randell hat eine große kanadische Familie. Wie wird seine Adoptivmutter auf Ingrid, die leibliche Mutter aus Deutschland, reagieren? Und Ingrid selbst?

Helene B. sucht noch immer. Als sie ein Kind war, konnte oder wollte ihre leibliche Mutter sie nicht bei sich haben. Helene, heute 49, kam zuerst ins Kinderheim, dann wurde sie mit elf Jahren von einem Lehrer-Ehepaar adoptiert. Die Adoptiveltern misshandelten Helene, sie sehnte sich immer in das katholische Heim zurück. Helene riss mit 16 das erste Mal von zuhause aus. Seit frühesten Kindertagen wünscht sich Helene eine Familie, in der sie sich wohl fühlt. Sie suchte die leibliche Mutter und fand sie - voller Hoffung. Doch die Begegnung verlief kühl, und Helenes Suche nach Geborgenheit scheiterte. Inzwischen hat sie sich das geschaffen, was ihr weder die leiblichen noch die Adoptiveltern gegeben haben: Sie hat eine eigene, glückliche Familie gegründet, mit zwei Kindern. Noch immer fahndet Helene nach Ihrem leiblichen Vater. "37 Grad" begleitet Helene B. bei ihrer Suche nach dem ungelösten Rätsel ihres Lebens, der eigenen Herkunft.

Für alle Betroffenen wird es zur großen Lebensaufgabe, mit dem Trauma des Weggegebenseins zurechtzukommen. Manche Adoptierte fühlen sich ein Leben lang "secondhand". Viele Studien belegen: Früh verlassene Kinder leiden überproportional häufig an Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefiziten. Und die abgebenden Mütter? Wer sein Kind freigibt, bricht ein Tabu. Das eigene Baby nicht selbst großzuziehen wird als Scheitern angesehen. Mütter, die sich outen, werden ohne Blick auf die Gründe schnell geächtet - also schweigen sie, verdrängen diese Geschichte und leben mit ihrem Geheimnis, das oft nicht einmal die eigene Familie kennt.



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