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59. Der Brief des Jakobus von Jaschar43   7 years ago

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Aus der Luther Bibel 1956
Zur Mp3 http://www.lebensentscheidung.de/bibel.html#Anchor-22577

Der Jakobusbrief (Jak)
Der Jak ist an "die zwölf Stämme, die in der Zerstreuung leben" (1,1), adressiert, d.h. er wendet sich an die gesamte Christenheit außerhalb Palästinas. Als Absender nennt das Präskript "Jakobus, Knecht Gottes und Jesu Christi, des Herrn". Damit ist offenbar der Bruder Jesu gemeint (vgl. Gal 1,19; Apg 15,13 u.ö.), denn der Brief will von einem in der ganzen Urchristenheit anerkannten Lehrer (vgl. 3,1) geschrieben sein. An der Authentizität dieser Angabe bestehen erhebliche Zweifel. Zum einen schreibt der Autor ein gutes Griechisch und besitzt eine gewisse rhetorische Bildung, was bei Jakobus nicht unbedingt zu erwarten ist. Zum anderen -- und dieser Grund ist gewichtiger -- setzt der Brief eine Gemeindesituation voraus, die in die Zeit nach dem Tod des Jakobus im Jahr 62 weist. Da der Briefschreiber einem weisheitlich geprägten Judenchristentum zuzurechnen ist, hat er bewußt an die Autorität des Jakobus angeknüpft, denn dieser genoß vor allem im Judenchristentum hohes Ansehen.

Der Anlaß des Briefes
Im Jak werden sozial weit differenzierte Gemeinden vorausgesetzt (2,1-13; vgl. 5,1-6), in denen es zu Streitigkeiten gekommen ist (4,1-12). Daneben sieht der Verfasser die Gefahr, daß ein (mißverstandener) Paulinismus dazu führen könnte, daß innerhalb der Gemeinde die barmherzigen Werke verweigert werden (2,14-26).

Abfassungszeit und -ort
Die Entstehungszeit des Jak läßt sich kaum genauer bestimmen. Man kann ihn nur pauschal an das Ende des 1. Jh. datieren. Als Entstehungsort wird meist Alexandria angenommen. Dafür spricht die Tradition, aus der der Verfasser schöpft. Auch bestimmte verwendete Bilder lassen an eine Hafenstadt als Abfassungsort denken (vgl. 1,6; 3,4).

Literarischer Charakter
Im Aufbau des Jak ist eine klare Linie nicht ohne weiteres erkennbar. Formal wird das Schreiben durch die wiederholte persönliche Anrede "Brüder" und Motive, die in verschiedenen Zusammenhängen mehrfach begegnen, zusammengehalten. Inhaltlich steht es unter dem Leitgedanken der "Vollkommenheit". Die Christen haben das Wort erhalten (1,21), das sie zum Tun des "vollkommenen Gesetzes der Freiheit" (1,25) befähigt.

Der Verfasser des Jak benutzt vielfältiges Traditionsmaterial, das zu weiten Teilen aus der jüdischen Weisheitstheologie stammt. Mehrfach gibt es Berührungspunkte zur synoptischen Tradition. Am deutlichsten ist die Parallele zwischen 5,12 und Mt 5,33-37.

Trotz des Präskripts fehlen dem Jak beinahe vollständig die brieflichen Elemente. Man kann ihn als weisheitliches Mahn- und Lehrschreiben bezeichnen, das als Rundbrief firmiert.

... http://www.bibelwissenschaft.de/de/bibelkunde/neues-testament/katholische-briefe/jakobusbrief/



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